Hermann-Schafft-Schule

für CODA

CODA – Was ist das?

 

CODA“ ist die Abkürzung für Children of Deaf Adults – hörende Kinder gehörloser Eltern. Gehörlose Kinder von gehörlosen Eltern werden „deaf CODAS“ genannt.

„CODAS“ wachsen in zwei Welten auf, der hörenden Welt und der gehörlosen Welt. Die Kinder erwerben die Gehörlosenkultur und die Gebärdensprache von den Eltern während sie gleichzeitig in der hörend-sprechenden Gesellschaft deren Kultur und Sprache erwerben. Sie wachsen somit zweisprachig auf.

Da in der hörenden Welt die wenigsten Menschen die Gebärdensprache beherrschen, verbringen gehörlose Menschen ihre Freizeit typischerweise in der Gehörlosengemeinschaft. In dieser Gemeinschaft entwickeln sich, wie in jeder Gemeinschaft, gemeinschaftstypische Verhaltensweisen und eine kulturelle Identität. Verhaltensweisen, die in der gehörlosen Welt typisch sind, fallen in der hörenden Welt auf und können von hörenden Erwachsenen, die die Gehörlosengemeinschaft nicht kennen, teilweise nicht oder sogar falsch eingeordnet werden.

 

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